Erfüllt, motiviert und kunterbunt
150 Jahre EmK Weissach

   

 

 
   

 

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Erfüllt, motiviert und kunterbunt ...

„Erfüllt, motiviert und kunterbunt“ steht als Motto über unserem Jubiläum. Natürlich sind dies zunächst einmal Adjektive, deren Anfangsbuchstaben sich
auch in unserem Kirchennamen finden.

Vor allem aber beschreiben diese drei Worte die Menschen, die über anderthalb Jahrhunderte hinweg bis ins Jahr 2018 das methodistische Wirken in unserer Region prägten und gestalteten.

Außerdem drückt unser Jubiläumsmotto die Vielfalt unserer Angebote aus. Als kleine, überschaubare Gemeinde müssen wir gut mit unseren Kräften und Ressourcen haushalten. Dennoch bemühen wir uns, auf vielfältige Weise ganz unterschiedlichen Menschen eine Heimat zu bieten und ihnen die Liebe Gottes nahezubringen.

Wir sind dankbar, mit unserer kleinen Kraft manches bewerkstelligen zu können, ebenso für die Möglichkeiten, die Gott uns immer wieder eröffnet. Mit ihm an unserer Seite wollen wir auch in Zukunft „erfüllt, motiviert und kunterbunt“ unterwegs sein.

     
     
   
 

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Erfüllt ... reich beschenkt von Gottes Liebe

Gott lässt aus Wenigem Großes entstehen

Erfüllt, motiviert und kunterbunt haben wir im vergangenen Jahr mit den Vorbereitungen für unser Jubiläumsjahr begonnen. Jetzt ging es endlich los. Am 22. April feierten wir den ersten Jubiläumsgottesdienst zum Thema: »Erfüllt ... reich beschenkt von Gottes Liebe!

Nachdem Pastor i. R. Helmut Schert den Termin krankheitsbedingt leider nicht wahrnehmen konnte, sprang kurzfristig Superintendent Siegfried Reissing ein, die Predigt zu halten. Pastor Walter Knerr bedankte sich bei seiner Begrüßung sehr herzlich für die Spontanität und Bereitschaft, den zusätzlichen Termin wahrzunehmen. Er wies darauf hin, dass Prediger Heinrich Mann am 4. September 1868 im Hause des Schuhmachermeisters Jakob Seitter die erste methodistische Versammlung im Marktflecken Weissach abgehalten und gepredigt hat.

Siegfried Reissing hatte sich als Predigttext das »Wunder der Speisung der 5000«, Matthäus 14,13-21, ausgewählt. Er stellte anfangs fest, dass wir in diesem Jubiläumsjahr „nicht uns selbst feiern, nicht unseren Glauben und unser Durchhalten“, sondern dass es Gott ist, den wir feiern. „Er erfüllt uns, er beschenkt uns mit seiner Liebe, seiner Liebe zu allen Menschen!“

Weiter führte er aus, dass nach biblischem Verständnis ein Wunder nicht etwas Unerklärliches sei, sondern etwas Außergewöhnliches, dass einem Menschen widerfahre und ihn darin Gott und sein Handeln erkennen ließe. Der Superintendent selbst erfahre Wunder im Alltag, etwa wenn schwierige Gespräche gelängen oder wenn bei hohem Arbeitsaufkommen Gott Kraft und Durchhaltevermögen schenke.

In der Geschichte bringen die Jünger 5 Brote und 2 Fische zu Jesus. Durch seine Hände gesegnet reicht dies als Speise für alle aus. An die Gemeinde gewandt stellte Reissing die Frage: „Was bringen wir zu Jesus? – Oder sagen wir: Was wir haben, ist zu wenig zum Bringen; die Ressourcen unserer kleinen Gemeinde sind zu gering?“

Er nahm nochmals Bezug auf das Thema des Gottesdienstes: »Erfüllt ... reich beschenkt...« und unterstrich: Das Geschenk bestehe im übertragenen Sinne eben nur aus 5 Broten und 2 Fischen! Die Skeptiker fragten: „Und das soll reichen?“ Damit müsse sich auch unsere Gemeinde auseinandersetzen: Sehen wir das, was wir von Gott bekommen haben? Können wir uns mit dem begnügen, was wir haben? Freuen wir uns über das, was wir weitergeben können? Vertrauen wir darauf, dass Gott es vermehren kann und will?

Zum Schluss seiner Predigt machte uns Siegfried Reissing Mut: „Erwartet im Vertrauen auf Gott Zeichen und Wunder! Erwartet, dass Gott aus dem Wenigen, dass ihr habt, Großes entstehen lassen will! Seid getrost, denn Gott erwartet nicht, dass Ihr großartige Dinge tut, sondern dass ihr eure 5 Brote und 2 Fische bringt und an die Menschen weitergebt. Er selbst steht bereit, das Wenige, das ihr gebt, zu Vermehren und Segen daraus entstehen zu lassen!“

Während der Zeit der Gemeinschaft erzählten einige Besucher*innen davon, wo sie persönlich bzw. in der Gemeinde erlebt haben, dass sie von Gottes Liebe reich beschenkt sind.

Am Ende des Gottesdienstes nahmen die Teilnehmenden als Ermutigung mit: „Unser Gott tut Wunder. Darum lasst uns das geben, was wir haben, und lasst uns unserm Gott wirklich alles zutrauen!“
Dorothe Stoy

   

 

   

 

   

 

Motiviert ... begeistert handeln in Gottes Welt

Gottesdienst mit Pastor Hans Weisenberger
Sonntag | 13. Mai | 10.00 Uhr | Friedenskirche

„Erfüllt, motiviert und kunterbunt“ steht als Motto über unserem Jubiläum. Natürlich sind dies zunächst einmal Adjektive, deren Anfangsbuchstaben sich auch in unserem Kirchennamen finden. Vor allem aber beschreiben diese drei Worte die Menschen, die über anderthalb Jahrhunderte hinweg bis ins Jahr 2018 das methodistische Wirken in unserer Region prägten und gestalteten.

Von April bis September wird es drei Gottesdienste zu den Schlagworten unseres Jubiläumsmottos geben. Die drei Prediger stehen in einer besonderen Beziehung zu unserer Gemeinde. Im zweiten Gottesdienst am 13. Mai wird Pastor i. R. Hans Weisenberger auf der Kanzel stehen. Er verbrachte als Pastorensohn einen Teil seiner Kindheit in der Bachstraße in Weissach. Das Thema des Gottesdienstes lautet: „Motiviert ... begeistert handeln in Gottes Welt“. Auch Gäste sind uns herzlich willkommen.

   

 

   

 

   

 

Eine Zeitreise
zu den Anfängen des Methodismus

Windwood & Co präsentierten in der Friedenskirche
ein Konzert mit Musik, Humor und großer Erzählkunst

Mit einer faszinierenden Melodienvielfalt zog das Instrumentalduo Windwood & Co beim Konzert am 28. April in der Friedenskirche das Publikum in seinen Bann. Die Evangelisch-methodistische Kirche Weissach feiert in diesem Jahr ihr 150jähriges Jubiläum.

In einer großartigen Mischung aus Musik, Humor und Erzählkunst stellten die beiden Künstler Vanessa Feilen und Andreas Schuss unter dem Titel „Sie nannten uns die Methodisten“ das interessante Leben und Wirken der beiden ungleichen Brüder John und Charles Wesley vor: John – reitender und begeisternder Prediger, Theologe und Organisator der neuen Bewegung. Charles – begnadeter Dichter von ca. 6000 Gedichten und Liedtexten, von denen auch heute in der Methodistenkirche weltweit noch etwa 500 gesungen werden. John Wesley wurde von den Menschen geachtet, fast sogar gefürchtet, während Charles wegen seiner Dichtkunst und verständlichen Sprache geliebt wurde. Andreas Schuss, der Musik und Theologie studiert hat, ging dabei mit viel historischem Fachwissen sowie Wortwitz spontan auf das Publikum in der Friedenskirche ein. „Die beiden Wesley-Brüder führten ein aufregendes Leben in England sowie Amerika und hatten immer wieder Gefahren für Leib und Seele zu überstehen. Dennoch ist in ihren Predigten, Büchern und Liedern bis heute eine faszinierende Gelassenheit und ein riesiges Gottvertrauen spürbar“, verdeutlichte er.

Dem talentierten Musiker-Duo gelang es, die schönsten Wesley-Lieder in klangvolle Instrumental-Arrangements zu verpacken. Dabei reicht die Palette von klassischen Bearbeitungen mit Harfe und Panflöte bis hin zu Calypsoklängen mit Saxophon, Keyboards und Percussion. Zu hören waren unter anderem auch Kompositionen von Georg Friedrich Händel, englische Folklore sowie einige selbst komponierte Stücke.

Beinahe zwei Stunden dauerte das Konzert. Die Zuhörer*innen waren von der schwungvollen Musik begeistert und drückten dies mit anhaltendem Beifall aus. So folgten zwangsläufig noch einige Zugaben.

Pastor Walter Knerr dankte den beiden Künstlern für den liebevollen Blick auf die beiden Wesley-Brüder und die Anfänge der methodistischen Bewegung. An das Ende des Abends stellte er ein Zitat John Wesley’s: „Das Beste von allem ist, dass Gott mit uns ist.“
jps

   

 

   

 

   

 

Revival nach sechs Jahren

CHORIOS bringt die Friedenskirche zum Klingen

Ein „Abend mit Chorios“ voll mitreißender christlicher Chormusik zum Zuhören und Mitsingen stand am 5. Mai auf dem Jubiläumsprogramm der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Weissach. Der Chor, der nach 33jährigem Bestehen 2012 sein Abschiedskonzert gegeben hatte, ließ sich gerne noch einmal einladen

Zu dem Revival waren nicht nur 50 ehemalige Sängerinnen, Sänger und Musiker aus nah und fern angereist, auch zahlreiche Freunde und Bekannte ließen sich nicht lange bitten! Und so erlebten 165 Gäste in der prall gefüllten Friedenskirche einen unvergesslichen Abend!

Eingerahmt wurde der Auftritt des Chores von humorigen Auftritten des „Hausmeisters“, hervorragend gespielt von Christoph Eckert. Anfangs zog er einen Vergleich zwischen dem Trainer des FC Bayern München, Jupp Heynckes, und Chorleiter Karl-Heinz Hartmann: „Stell en Rentner vorne dro ond denn klappt des scho!“ Am Ende des Abends verteilte er Stofftaschen aus den Restbeständen von Chorios und ermahnte das Publikum: „Koiner geht hoim, bevor die et weg send!“

Karl Heinz Hartmann hatte als erstes Lied „Gott ist der Grund“ ausgewählt, was sowohl die Motivation des Chores beschreibt aber auch zum 150jährigen Jubiläum der EmK Weissach passt. Von Beginn an wurden die Gäste zum Mitsingen eingeladen, was durch die eingeblendeten Texte und eingängigen Melodien nicht schwer viel. Da unter den Besucherinnen und Besuchern noch weitere frühere Chormitglieder saßen und auch sonst eine ganze Reihe stimmgewaltiger Personen anwesend waren, wurde das ganze Kirchenschiff erfüllt vom Lob Gottes!

Die bunte Palette an Chorliedern aus den vergangenen Jahrzehnten kam beim Publikum sehr gut an. Zu einigen Liedern waren noch die alten Präsentationen vorhanden, englische Lieder hatten deutsche Übersetzungen. Zwischen den Liedern gab Karl-Heinz Hartmann Anmerkungen zu Ereignissen und Auftritten von Chorios, oder auch zu Komponisten und Autoren. Auch die mitwirkenden Musiker wurden vorgestellt und mit Applaus belohnt.

In einem kurzen Impuls berichtete Gaby Bürkle von ihrem Hund »Sir James« und erläuterte dabei, wie die Beziehung zwischen Hund und Halterin funktioniert, bzw. funktionieren sollte. Die Hundebesitzer unter den Zuhörern schmunzelten wissend. Alle anderen konnten noch etwas dazu lernen. Bezüglich des Verhältnisses zwischen Mensch und Gott ermutigte sie die Gäste, immer wieder zu fragen: Wie ist meine Beziehung zu Gott? Wie verhalte ich mich ihm gegenüber?

Eine musikalische Kombination (Mashup) von „He is the King“ und „I will call upon the Lord“ setzte einen fulminanten, musikalischen Schlusspunkt. Der Abend war jedoch noch nicht zu Ende! Es wurde noch lange geredet, sich ausgetauscht oder auch neu kennen gelernt, denn nicht alle Sängerinnen und Sänger waren zur selben Zeit Teil von Chorios. Währenddessen liefen über den Beamer alte und neuere Bilder des Chores – von langen Röcken und einheitlicher Chortracht über lange Bärte bis zur Schwarzlichtchoreografie.

Am Ende dankte Pastor Walter Knerr allen Mitwirkenden herzlich für den wunderbaren und rundum gelungenen Abend. Er lud den Chor ein: „Gern dürft ihr auch bei unserem 175jährigen Jubiläum in 25 Jahren wieder mit dabei sein. Dann seid ihr zwar alle zwischen 70 und 80 Jahren alt – aber keine Bange: bis dahin ist unser Aufzug fertig!“
Dorothe Stoy